
als Elternteil
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Besprich mit deinem Kind, was du dir anders wünschst und frage es nach seinen Gedanken zu dem Thema. Oft haben die kleinen Großen schon selbst ein paar Ideen, was sie ändern möchten.
Mache eigene Vorschläge, falls du auf dieser Seite einen hilfreichen Gedanken entdeckst. Und probiert eure Ideen aus.
Vielleicht braucht es ein paar Anläufe, bis sich Neuerungen eingespielt haben oder ihr die passende Strategie gefunden habt.
Bleibe geduldig und liebevoll.
Ihr werdet das (Schul-)Kind schon schaukeln!
Wiederholung des Lernstoffs
Häufig empfehlen Grundschullehrer*innen, dass die Kinder verschiedene Inhalte regelmäßig üben. Oder dein Kind schreibt in naher Zukunft einen Test und möchte sich darauf vorbereiten. Vielleicht hast du auch selbst das Gefühl, dass es deinem Kind gut tun würde, bestimmte Themen nochmal zu wiederholen. Oder dein Kind zeigt von sich aus Interesse „tiefer zu gehen“- perfekt!
Zahlreiche Studien zeigen, dass das Wiederholen von Wissen neuronale Verbindungen stärkt. Wissen kann so also leichter, schneller und zuverlässiger abgerufen werden.
Und auch wenn das Wiederholen nicht der einzige Erfolgsfaktor von Lernen ist (niemals die Freude vergessen!!) und es weitere Lernstrategien gibt, lohnt es sich, das Thema im Alltag zu berücksichtigen.
Dabei wurde herausgefunden, dass es hilfreicher ist, häufiger kurz als seltener lange Zeit zu lernen.
Drum mach dich auf die Suche nach Ideen, wie du immer wieder ganz nebenbei kleine Wiederholungseinheiten für dein Kind in den Alltag einbinden kannst.
Samstagabend ist Brettspielabend? Dann schlage doch mal ein (kostenlos verfügbares) Spiel zum Thema „Addition im Zahlenraum 100“ vor.
Oder lege ein paar Lieblingscomics ins Auto – so kann jede Fahrt für eine kleine Leseeinheit genutzt werden.
Ihr plant in den Ferien einen Ausflug mit Freunden? Wie wäre es mit einem Ausflug in einen Wildpark, um das frische Wissen zu Waldtieren zu festigen?
Besonders gut ist es übrigens, wenn beim Lernen mehrere Sinne angesprochen werden.
Klar, all das ist zum Teil mit mehr oder weniger Aufwand deinerseits verbunden – wird sich aber auf jeden Fall auszahlen.
(Und: Ganz ehrlich? Stressige Diskussionen, Antreiben und Nörgeln kosten auch Zeit und Nerven.)
neue Inhalte vermitteln
Eigentlich liegt es ja in der Natur des Menschen, Neues lernen zu wollen und neugierig zu sein. Eigentlich.
Leider machen doch viele Eltern die Erfahrung, dass mit der Einschulung dieses natürliche Interesse einen gehörigen Dämpfer bekommt.
Wobei – schau nochmal genau hin. Vermutlich hat sich der Fokus deines Kindes ja nur verschoben.
Während es zur Vorschulzeit vielleicht noch Hefte zum Thema „erste Buchstaben“ förmlich verschlungen hat, kannst du es heute eher mit anderen Lernmedien oder Inhalten nutzen.
Nutze gerne jede Interessenbekundung deines Kindes, um Lernen mit Spaß zu ermöglichen.
Es gibt beispielsweise eine Menge toller Lernvideos, Online-Spiele und Apps für „Bildschirmfans“, Vorschläge für Schatzsuchen (mit versteckter Matheübung) oder animierende Kreidehüpfspiele für den Sommer.
Oder interessiert sich dein Kind neuerdings für Sportwagen oder Pferderassen? Dann her mit einem kindgerechten Fachbuch – bspw. aus der Bücherei! Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass es gelesen wird. Vermutlich höher als wenn du ihm die Fibel aus der Schule hinlegst... Aber lesen bleibt lesen!
Klick dich gerne durch die Sammlungen nach Jahrgang und Fach und schau, was genau zu den Interessen deines Kindes passt.
Kinder bleiben neugierig und offen für Neues – WENN sie sich geborgen und entspannt fühlen können. Also: Kein Druck, reines Angebot zum Ausprobieren.
Gehe übrigens immer gerne auf Fragen deines Kindes ein, die über das bereits gelernte Schulwissen hinausgehen!
Vorwissen kann Gold wert sein! Denn: Ein Kind lernt umso leichter (und daher umso lieber!), je eher neue Informationen an bereits gespeicherten „andocken“ können.






